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Was PXE- Patienten langfristig für ihre Gesundheit tun können
Wenn es zur Zeit keine Therapiemöglichkeiten für Pseudoxanthoma Elasticum gibt, heißt das, dass die genetische Ursache für die Kalzifizierungen im elastischen Gewebe bisher nicht behandelt werden kann. Hoffnungen werden in eine zukünftige Gentherapie bzw. in die Stammzell - Forschung gesetzt.
Therapierbar sind also nur die Folgeerkrankungen wie z.B. Gefäßverengungen in den Herzarterien.
Bei durch PXE verursachten Einblutungen auf der Netzhaut ist im Einzelfall die Photodynamische Therapie viel versprechend. Sie wurde für die Behandlung der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) entwickelt und verwendet einen Niedrigenergie - Laser zum Verschließen der neu gebildeten Gefäße. - Auch zwei neu entwickelte Medikamente, Macugen und Lucentis, können die Produktion neuer Blutgefäße, z.B. im Sehzentrum, blockieren. Ergebnisse erster Studien sind positiv, sie sind allerdings an AMD - Patienten gewonnen worden, nicht bei PXE - Patienten. Andere Versuche laufen noch mit ähnlichen Medikamenten, die Gefäßneubildungen verhindern sollen.
Betroffene sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei ihrem Hausarzt bzw. Internisten vornehmen lassen, einmal jährlich empfiehlt es sich einen Augenarzt und einen Kardiologen (Herzspezialisten) aufzusuchen.
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