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selten: Probleme in der Schwangerschaft bei PXE
Frauen mit PXE sollten bei Schwangerschaften besondere Sorgfalt walten lassen, selbst wenn Komplikationen letzten Endes selten sind. Ihre Häufigkeit entspricht der der gesamten Bevölkerung.
Die bisher umfangreichsten Untersuchungsreihen zeigen, dass Fruchtbarkeit und Gebärfähigkeit normal sind und dass die Mehrheit der von PXE betroffenen Frauen normale Schwangerschaften und Entbindungen haben. Auf jeden Fall sollte die Schwangerschaft von PXE- erfahrenen Ärzten begleitet werden, da ein gewisses erhöhtes Risiko für gastrointestinale und andere Blutungen existieren könnte. Vor allem Bluthochdruck und schwangerschaftsverursachte Krampfanfälle und Ödeme sollten unbedingt wirksam behandelt werden.
Ein pränataler Test zur Feststellung von PXE beim Ungeborenen existiert bisher nicht, klinische Symptome der Krankheit sind bei der Geburt nicht sichtbar.
Als mögliches Risiko für Frauen im gebärfähigen Alter, die orale Verhütungsmittel nehmen, wird das einer erhöhten Thrombose- und Emboliegefahr diskutiert. Es existieren keine Daten, ob PXE - betroffene Frauen verstärkt gefährdet sind.
Frauen mit PXE oder mit Fällen von PXE in der Familie wird eine genetische Beratung empfohlen.
Kenneth H. Neldner, internationational einer der besten Kenner von PXE, der mit der amerikanischen Organisation NAPE zusammenarbeitet, gibt einen weiteren Hinweis:
"Allerdings habe ich festgestellt, dass Frauen mit vielen Schwangerschaften im späteren Leben vermehrt mit PXE verbundene Komplikationen aller Art hatten, und zwar bestanden deutliche Zusammenhänge zwischen der Anzahl der Schwangerschaften und den aufgetretenen Problemen. Aus diesem Grunde empfehle ich höchstens zwei über die volle Zeit verlaufende Schwangerschaften."
(PXE Awareness 1999)
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