Elastisches Gewebe in den Arterien kann auf Grund von PXE verkalken, was zu Gefäßverengungen und Gefäßbrüchigkeit führen kann. Mögliche Folgen sind z.B. Bluthochdruck und Arteriosklerose*., auch Herzinfarkt und Schlaganfall. Verengungen in den peripheren Blutgefäßen (Arme, Beine) verursachen Claudicatio intermittens (die sog. Schaufensterkrankheit). Selten wird von Magenblutungen berichtet.
Claudicatio intermittens: was versteht man darunter?
Manche PXE- Patienten klagen über Schmerzen in den Beinen. Diese treten zunächst nur bei Belastung, z.B. beim Gehen auf. Beim Stehen lässt der Schmerz wieder nach. Im Volksmund wird die claudicatio intermittens deshalb Schaufensterkrankheit genannt, weil die Betroffenen während der schmerzbedingten Ruhepausen vorgeben, die Auslagen der Schaufenster anzuschauen.
Infolge von PXE kann es zu stellenweiser Kalzifizierung und Verengung der peripheren Gefäße in den Armen und Beinen kommen. Wichtig dabei ist die Tasache, dass die Kalzifizierung an einzelnen Stellen auftritt. Deshalb kann ein wirkungsvolles Lauftraining viel dazu beitragen, dass die Durchblutung der Beine verbessert und ein Fortschreiten der Krankheit verhindert wird.
Es klingt zunächst seltsam, dass Laufen trotz der Schmerzen hilfreich sein soll. Die Erklärung ist ganz einleuchtend: Neben den großen Blutgefäßen, die das frische Blut vom Herzen in die Beine befördern, hat der Mensch noch zahlreiche kleine Blutgefäße. Durch regelmäßiges und sich langsam steigerndes Training können sich diese Gefäße erweitern und als 'Umleitungen' mehr Blut in die Beinmuskulatur bringen.